Bergpieper

Bergpieper, Muotathal, 09.2015
Bergpieper, Muotathal, 09.2015

der Alpinist unter den Singvögeln

Der Bergpieper zählt zu den wenigen Singvögeln, die oberhalb der Baumgrenze noch eine Brut aufbringen können. Er ist einer der häufigsten Bergvögel der Schweiz und lässt sich mit etwas Glück bei fast jeder Bergwanderung beobachten. Im Winter weicht er in tiefere Lagen aus und lässt sich an unseren grösseren Seen beobachten. Im Muotathal sind die Bergpieper häufige Brutvögel, die auch im Winter noch in geringer Zahl auf dem Talboden anzutreffen sind. Bei Kaltfronten im Frühjahr halten sich oft grössere Trupps im Tal auf. Äusserlich hebt er sich zumindest während der Brutzeit deutlich vom Aussehen der anderen Pieper ab: das Gefieder ist vorwiegend gräulich und im Brustbereich rosa überhaucht. Ausserhalb der Brutzeit ist der Bergpieper dunkelbraun gefärbt und nur schwer von den anderen Piepern zu unterscheiden. Im Gegensatz zu Baum- und Wiesenpieper wirkt der Bergpieper eher langgezogener. Der Gesang ist von jenem des Wiesenpiepers kaum zu unterscheiden und besteht aus unaufhörlichen "zi-zi-zi"-Lauten. Der Flugruf ist ein recht scharfes "writ".